Bei der GPS-Technologie handelt es sich um ein sehr komplexes Zusammenspiel verschiedener Komponenten. Es kann daher gelegentlich zu ungenauen Angaben kommen, welche aber im Regelfall nicht auftreten sollten. Um zu veranschaulichen, wie GPS funktioniert sehen Sie hier eine Grafik. Außerdem gehen wir etwas weiter unten auf häufige Fragen ein.

wie_funktioniert_gps_triangulation_03

 

Es gibt eine Vielzahl an Fehlerquellen: 

Satellitenfehler 

  • Gravitationseffekte (Einfluss auf die hochgenauen Atomuhren, Abweichungen 10-100m)
  • Satellitengeometrie, d.h. Position der Satelliten zueinander (PDOP, Abweichungen 5-10m) 
    Die Satelliten sollten für eine gute Positionsbestimmung gleichmäßig am Himmel verteilt sein. Sind mehrere Satelliten eng beisammen oder stehen sie in einem Tal alle hintereinander, wird die Position sehr ungenau. GPS Geräte geben aber in der Regel an, wie genau die Bestimmung gerade ist.
  • Ephemeridenfehler, Abweichungen 5-10m – Abweichungen zwischen berechneter und tatsächlicher Satellitenlaufbahn

Signalreflektionen an der Erdoberfläche (Multipath-Effekte, Abweichungen 1-5m)

  • Wolken und Nebel werden von den Signalen problemlos durchdrungen, nicht aber Holz, Fels, Ziegel, Beton oder Metall. Hier hilft es z.B. im Gebäude ans Fenster zu gehen, in die Mitte einer engen Schlucht oder an den Waldrand. In Tunneln oder Tiefgaragen wird in der Regel kein Signal empfangen.
  • Reflektion der Signale an Gebäuden, Waldrand oder Felsen können sehr große Positionsungenauigkeiten hervorrufen. Deshalb in die Mitte einer Lichtung oder einer Straßenschlucht treten
  • Mikrowellensender (Jammer)